Meilensteine

Ein innovatives Modell mit bewegter Geschichte.
Die wichtigsten Meilensteine des Techno-Z. 

28. Juni 1988: Eröffnung des ersten Techno-Z Gebäudes in Salzburg-Itzling.

Bauliche Entwicklung: 17 Gebäude in 11 Jahren

1996: Spatenstich für die Techno-Z Fachhochschule

1999: Fertigstellung und Eröffnung aller Bauabschnitte im Techno-Z Salzburg

1978

Schaffung der Grundlagen

1978 wird die Salzburger Betriebsansiedlungsgesellschaft als Reaktion auf die allgemeine Wirtschaftskrise errichtet. Besonderes Augenmerk legt die Gesellschaft auf die Ansiedlung von High-Tech Unternehmen. Mit konkreten Plänen für ein Gründer- und Technologiezentrum zählt Salzburg europaweit zu den innovativsten Regionen und schafft die institutionelle und organisatorische Grundlage für den heutigen Techno-Z Verbund.
 

1988 - 1998

Realisierung, Wachstum, Regionalisierung

1988 wird mit dem Bauteil 1 in Salzburg Itzling das erste Techno-Z eröffnet. Es zählt zu den ersten Technologiezentren Österreichs. Die Umsetzung des Techno-Z-Konzepts ist Kern der Technologieoffensive des Landes Salzburg. Aufgrund der dynamischen Entwicklung im High-Tech-Bereich, der großen Nachfrage von Unternehmen, dem Ausbau von Bildungs- und Forschungsreinrichtungen folgt eine rege Bautätigkeit am Standort Salzburg. Hier entsteht nach dem Prinzip "Arbeiten, Studieren & Wohnen" ein weitläufiger Campus. Parallel dazu werden die Standorte in den südlichen Landesteilen errichtet und erweitert.

Rasantes Wachstum

Innerhalb eines Jahrzehnts etabliert sich die Techno-Z Verbund GmbH als Holding mit weitreichenden Aufgaben. Mittlerweile ist sie für sieben Standorte und mehrere Aktionsfelder verantwortlich. Die Aufgaben reichen von Bauland- und Gewerbeflächensicherung bis zu Technologietransfer, Technologiemarketing, Innovationsberatung und Förderung, sowie dem Aufbau der Fachhochschule.

Wissenschaft und Wirtschaft

Eine wichtige Säule des Techno-Z-Konzepts war und ist die Verbindung von Unternehmern und Forschungseinrichtungen. 1988/89 startete der ersten Studiengang "Angewandte Informatik und Computerwissenschaften" der Universität Salzburg am Techno-Z. Das Techno-Z war damals auch Standort eines ersten Hochleistungsrechners. Bis zur Eröffnung des eigenen Institutsgebäudes der Computerwissenschaften (1994) fanden die Lehrveranstaltungen in den Bauteilen 1-3 statt. 

Einen weiteren wesentlichen Schritt in Richtung hochqualifizierte Ausbildung unternahm Salzburg mit der Gründung der Techno-Z Fachhochschule 1995. Im Wintersemester 1995/96 inskribierten die ersten Studenten im neuen FH-Lehrgang "Telekommunikationstechnik und -systeme". 1996/97 wurde der zweite FH-Lehrgang "MultiMediaArt" geschaffen. Der Platznot wurde 1998 durch den Umzug in die neu errichteten Gebäude Techno 11-15 ein Ende gesetzt. Im gleichen Jahr wird das Techno-Z Studentenheim um zwei weiter Gebäude erweitert. Insgesamt stehen 150 Studenten-Appartements für Studierende zur Verfügung.

2006: Beginn der Umbauarbeiten für die Übersiedlung des bfi Salzburg in das Techno-Z.

2008: Jubiläumsfeier 20 Jahre Techno-Z

2010 wird das Technische Ausbildungszentrum im Techno-Z Bischofshofen eröffnet.

1999 - 2002

Privatisierung und Neuorientierung

Die zunehmende institutionelle und organisatorische Komplexität der Techno-Z-Holding erfordert eine Neustrukturierung. 1999 wird eine Reorganisationsphase eingeleitet. Ziel ist ein nachhaltiger, privatwirtschaftlicher Betrieb. Erste Schritte sind die Ausgliederung des Bereichs Forschung und Entwicklung an das Land Salzburg (heute: Salzburg Research) und der Verkauf der Anteile an der Fachhochschule an die Wirtschaftskammer Salzburg.

Die Techno-Z Verbund GmbH konzentriert sich auf die privatwirtschaftliche Führung aller Techno-Z-Standorte. Anfang 2002 übernimmt der Raiffeisenverband Salzburg alle Eigentumsanteile von den bisherigen Gesellschaftern Salzburger Sparkasse, Landes Hypothekenbank und Volksbank und wird Alleineigentümer.

Damit ergibt sich auch eine personelle Veränderung in der Geschäftsführung: Mag. Werner Pfeiffenberger wechselt vom Raiffeisenverband Salzburg in die Geschäftsführung der Techno-Z Verbund GmbH. 

2002 - 2005

Konsolidierung

Die aus dem ursprünglichen Techno-Z Verbund herausgelöste Technologieberatung übernimmt die Innovations- und Technologietransfer GmbH (ITG), an der sich die Techno-Z Verbund GmbH 2003 beteiligt. Aus dieser Zusammenarbeit entstehen ein Technisches Ausbildungszentrum (TAZ) am Standort Bischofshofen, ein HTL-Kolleg im Pongau, sowie die Ansiedlung des bfi Salzburg (Berufsförderungsinstitut der AK) an Stelle der nach Puch-Urstein übersiedelten Fachhochschule. Eine weitere Maßnahme zur Unterstützung von Unternehmensgründungen ist 2005 die Beteiligung am BCCS (Business Creation Center Salzburg). 


2005 - 2015

strukturen für WirTschaft und Wissenschaft

Anhand eines modernen Facility Management-Ansatzes konzentriert sich die Techno-Z Verbund GmbH auf das Angebot von optimalen Wirtschaftsstrukturen für technologieorientierte und innovative Klein- und Mittelbetriebe und Forschungseinrichtungen. Dazu zählen neben moderner Infrastruktur und zielgruppenorientiertem Standortmarketing auch die Führung eines Betriebsrestaurants (2005) und die Einrichtung einer ganztägigen Kinderbetreuungseinrichtung (2009) sowie die Ansiedlung des ersten Coworkinspace in Salzburg (2012). Seit der Ansiedlung des Happylab (2014) ist das Techno-Z Salzburg auch Treffpunkt der Salzburger Makerszene. 

 

2015 - HEUTE

 Science City Itzling

Ein zentraler Baustein der Wissens- und Innovationsstrategie von Stadt und Land Salzburg ist die Weiterentwicklung des Technologiestandorts rund um das Techno-Z zur Science City Itzling.  Gemeinsam treiben die Partner Universität Salzburg, Stadt Salzburg, Land Salzburg und Techno-Z den Ausbau des Standorts voran. 2017 wird mit der Errichtung eines neuen Laborgebäudes der Unversität ein erster baulicher Schritt zum Ausbau des Universitätsstandorts in Itzling gesetzt. Einen weiteren Meilenstein bildet die Einrichtung des Science and Technology Hubs. Mit dem SciTecHub bündelt die Universität Wissenschaft und Technologie und verstärkt die Aktivitäten im Bereich Wissens- und Technologietransfer.

Nicht nur inhaltlich, sondern auch räumlich wächst die Science City durch die geplante Erweiterung des Techno-Z Salzburg. Die Baueinreichung für die Aufstockung des Gebäudeensembles Techno 10-15 erfolgt 2021. 

2017 wird das neue Laborgebäude der Universität Salzburg in der Science City eröffnet.

2019 wird der Pylon als sichtbarer Meilenstein der Science City feierlich enthüllt. (c) WILDBILD

Neuer Techno-Z Standort in Puch-Urstein

2017 und 2018 stehen im Zeichen der Konsolidierung der regionalen Techno-Z Standorte. Die drei Standorte Pfarrwerfen (2017), Uttendorf (2017) und Zell am See (2018) werden verkauft. Neben dem Techno-Z in der Stadt Salzburg bleiben drei regionale Techno-Z-Standorte im Verbund: Mariapfarr im Lungau, Bischofshofen im Pongau und Saalfelden im Pinzgau. Alle Standorte werden nach dem klassichen Techno-Z-Konzept weitergeführt.

Im Dezember 2020 erwirbt die Techno-Z Verbund GmbH ein Gebäude im Wissenspark Urstein in direkter Nachbarschaft zur Fachhochschule Salzburg. Auf rund 8.000 Quadratmetern entsteht im Techno-Z Urstein, im Süden der Stadt Salzburg, ein für Salzburg völlig neues Arbeitsplatzkonzept. Neben der klassischen Vermietung wird dort erstmals „Proworking“ umgesetzt, eine Weiterentwicklung des bisherigen Techno-Z-Konzepts. Die Eröffnung des ersten Techno-Z im Tennengau ist 2022 geplant. 
Zur Website des Techno-Z Urstein

2020: Die Techno-Z Verbund Gmbh errichtet mit dem Techno-Z Urstein einen neuen Standort im Süden der Stadt Salzburg. Geplante Eröffnung: 2022 (c) Felix Kogler

20 Jahre Techno-Z

Festschrift zum 20-Jahr-Jubiläum 2008 zum Download

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